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7 digitale Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter

von Robert Nagel, am 26.11.2020

In „normalen“ Jahren zerbrechen sich viele Chefs und HR-Abteilungen schon den Kopf darüber, was sie an Weihnachten verschenken können. Im Jahr 2020 ist es nochmal schwerer: Alles, was mit Aktivitäten oder Events zu tun hat, fällt pandemiebedingt aus. Da liegt es nahe, zu einem „digitalen“ Weihnachtsgeschenk zu greifen. Wir haben ein paar Ideen für Sie gesammelt.   

Digitale-Weihnachtsgeschenke

Weihnachtsgeschenke: kreativ vs. bodenständig

Alle Jahre wieder zermartern sich AbteilungsleiterInnen, CEOs und CHROs den Schädel, was sie den MitarbeiterInnen denn zu Weinachten schenken könnten.

Die Ergebnisse wirken dann mitunter auch etwas gezwungen, etwa wenn der zu Späßen aufgelegte Bigboss die komplette Belegschaft mit halbautomatischen Nerf-Waffen, personalisierten Wurstfelgen oder aufblasbaren Dinosaurierkostümen ausstattet. Spaß muss schließlich auch an Weihnachten sein! Ha ha ha, äh, Ho ho ho! 

Todesstern Lego

Wer es etwas bodenständiger möchte, verschenkt einfach den Star-Wars-Todesstern aus 3803 Lego-Teilen – mal ein anderer „Weihnachtsstern“. Da sind die Kollegen dann über die Feiertage auch beschäftigt. Zudem: Bei gut 550 Euro pro Stück hat sich das Problem mit dem Jahresrestbudget dann gleich mit erledigt.  

Und wer gar nicht inspiriert wird, lagert das Beschenken aus und veranstaltet ein „Wichteln“. Oder verteilt gebrandete Shirts mit Firmenlogo über einem Elchgeweih. Oder Schoki. So lief's doch bis jetzt meistens.

Keine Firmenfeiern – wegen Corona

Dieses Jahr fallen aber aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht nur sämtliche Weihnachts-Teambuilding-Events wie glühweinselige Weihnachtsmarktbesuche, Eisstockschießen, Hochseilgarten, Escape-Rooms und Konzertbesuche ersatzlos aus – auch die Weihnachtsfeiern sind mit einem ganz großen Fragezeichen versehen und finden höchstwahrscheinlich nicht statt. Gottseidank! Wie schade!

Damit fällt auch der Rahmen für Wichtelfirmenveranstaltungen und das Überreichen von Firmengeschenken an die MitarbeiterInnen weg. Viele Kollegen werden sich um die Feiertage gar nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Eine echte Alternative sind damit digitale Weihnachtsgeschenke für die Kollegen.  

Digitale Weihnachtsgeschenke: einige Geschenkideen

Wenn Sie mal etwas anderes verschenken wollen als Schokolade, Plätzchenausstecher, Naturseifen, Kaffeetassen oder irgendein USB-Office-Gimmick aus China, haben wir hier einige digitale Geschenkideen für Sie.

In eigener Sache weise ich an dieser Stelle noch kurz darauf hin, dass das Überreichen eines hochwertigen und privat voll nutzbaren Firmenhandys natürlich auch ein wirklich prima Geschenk für Ihre Mitarbeiter ist. 😁 👉 Erfahren Sie hier mehr über „Choose Your Own Device“ aus Mitarbeitersicht.

Und wie war das nochmal mit der Steuer bei Geschenken?

In Kürze: Monatlich ist ein Sachbezug von 44 Euro steuerfrei. Bis zu diesem Wert können Sachgeschenke (auch Gutscheine) steuer- und sozialversicherungsfrei überlassen werden. Barauszahlungen sind nicht erlaubt. Lesen Sie mehr über Sachzuwendungen bei den Kollegen von haufe.de.

Jetzt aber zu den Geschenkideen!

1. Online-Kurse & -Coachings

Selbstverständlich ist es den diversen Event-Anbietern nicht verborgen geblieben, dass es 2020 nichts wird mit den Firmenfeiern. Viele bieten deswegen nun vermehrt Online-Kurse an, bei denen man bequem und ansteckungssicher von zuhause teilnehmen kann. Eventuell geht das sogar in Gruppen und es findet trotz allem noch ein bisschen Teambuilding statt.

Einige Beispiele von Jochen Schweizer:

  • Online-Bierverkostung (das Bier kriegt man per Post nach Hause zugeschickt),
  • Schokoladen-Verkostung (auch die Schokolade wird verschickt), 
  • Make-up-Kurs oder
  • Gesangsunterricht.

Dazu kommen auch von anderen Anbietern zahlreiche Angebote zum Beispiel für Nähkurse, Fotokurse, Sprachkurse, Kochkurse oder Ernährungsberatung – die letzten beiden sind in Zeiten vermehrter Home-Office-Zeiten und regelmäßiger Bringdienstpizzalieferungen sicherlich eine besonders gute Idee.

Auch Online-Coachings sind vermehrt im Angebot, da zahlreiche Coaches wegen des Lockdowns ihre Angebote kurzerhand auf das Digitale erweitert haben. So können Sie beispielsweise Texter-Workshops, Sales-Coachings oder Coachings zur Selbstorganisation im Home-Office anbieten. Sehen Sie sich dazu doch mal das aktuelle Angebot von Coachhub an.

2. Mobile Apps

Das digitale Produkt schlechthin ist Software. Da heutzutage das Smartphone das zentrale technische Gimmick ist, können Sie Ihren Angestellten mit einer Softwarelizenz vielleicht ja eine kleine Freude machen? Gemeint ist damit: Spendieren Sie den KollegInnen doch eine kostenpflichtige App.

Denkbar wären hier zum Beispiel: Zugänge zu Spotify (Musik) oder Audible (Hörbücher). Es gibt aber auch kostenpflichtige Apps fürs Plätzchenbacken, Astronomie, Medizin, bewusstes Einkaufen, zur Ernährungsberatung oder für Fitness. Hier können Sie wirklich kreativ sein und/oder auch ein gutes Matching mit Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten anpeilen.

3. Mobile Apps im Paket (Benefit-Apps)

Wer sich nicht für eine App entscheiden kann, bucht am besten gleich ein ganzes Paket. Ein solches Paket haben wir von everphone unter dem Namen „Benefit-Apps“ geschnürt. Es enthält sechs Apps, die beim mentalen und körperlichen Ausgleich im Home-Office helfen.

Nutzer des App-Pakets suchen sich eine App aus, von der sie den Premium-Zugang nutzen können. Die anderen Apps laufen im Freemium-Modus. Die Premium-App kann monatlich gewechselt werden. Hat man also zum Beispiel ein paar Monate mit Babbel intensiv Spanisch gelernt und möchte sich nun eher körperlich fit halten, wechselt man mit ein paar Klicks zur Premium-Variante von Gymondo.

Benefit-Apps_LogosIm Paket sind momentan sechs Apps enthalten, weitere sind in Planung

Als kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise bieten wir Ihnen die Benefit-Apps bis 2021 kostenlos an. Erfahren Sie mehr unter: http://apps.everphone.com/de/weihnachten 

4. Verpflegung bezuschussen

Zum Thema Essen: Auch Gutscheine für die Verpflegung sind eine gute Idee. Hier gibt es zum Beispiel Online-Gutscheine für den Zutaten-Lieferdienst HelloFresh. Damit können die Kollegen zu Hause selbst etwas Feines kochen. Anbieter ähnlicher Dienste sind Foodist und Marley Spoon. Wenn Sie nach „Food Box“ und Ihrem Standort googeln, sehen Sie zudem noch regionale Anbieter wie etwa in Berlin die „Märkische Kiste“. 

digitales Geschenk Gutschein Mitarbeiter
Selber kochen macht auch satt: HelloFresh liefert Rezepte und Zutaten nach Hause
(Screenshot von hellofresh.de)

Nicht im engeren Sinne digital, aber sehr praktisch sind Restaurant-Gutscheine. Hier gibt es zum Beispiel über den Dienstleister Edenred die sogenannten Ticket-Restaurants mit einer Vielzahl teilnehmender gastronomischer Betriebe und Geschäfte. Mitarbeiter erhalten hier einen (übrigens steuerbegünstigten) Sachbezug, den sie per Gutschein in teilnehmenden Restaurants für ihr Mittagessen einlösen können.

5. Digitale Abos für Zeitungen und Zeitschriften

In Zeiten des Informationsüberflusses, Fake News, alternativen Fakten, Donald Trump, Coronaleugnern und Chemtrail-Aktivisten ist es so wichtig wie nie, den Überblick zu behalten.

Spendieren Sie Ihren MitarbeiterInnen doch den digitalen Zugang zu einem hochwertigen journalistischen Medium: Hier bieten sich internationale Publikationen an wie die New York Times oder die Washington Post – überregionale Tageszeitungen aus Deutschland wie die Süddeutsche Zeitung (SZ Plus) oder die FAZ (F+) sind ebenfalls eine Möglichkeit.

Auch Magazine wie zum Beispiel Der Spiegel, GEO, oder Business Punk sind beliebt und können im besten Fall passend zum Geschäftsbereich gewählt werden.

Erwähnt sei auch noch der Katapult-Verlag. Der hat zwar kein digitales Angebot, aber echt geile Karten. 😊    

6. Gutscheine für Onlineshops und App Stores

Gutscheine sind jetzt vielleicht nicht supersexy, aber dafür superpraktisch – denn Sie überlassen den Kollegen selbst die Wahl des passenden Geschenks. Die Geschmäcker sind ja verschieden, und während sich der eine Kollege gerade nichts sehnlicher wünscht als einen Modelleisenbahnmuseumswagen der Firma Märklin aus dem Jahr 1985, benötigen andere schlicht ein neues HDMI-Kabel, das letzte Call-of-Duty-Add-on für die Playstation oder einen neuen Toilettenhalter für den Pandemieklopapiervorrat – man steckt halt nicht drin!

Geschenkgutscheine gibt es für so gut wie jeden Onlineshop – Mytoys, Otto, Tchibo, Ikea, alles ist denkbar. Beliebt sind auch Gutscheine für Google Play oder den App Store und iTunes von Apple. Wer nicht unbedingt internationale Datenkraken Digitalgroßkonzerne oder schwedische Möbelgiganten unterstützen will – vielleicht gibt es ja einen Einzelhändler mit Onlineshop, der besonders zu Ihrem Unternehmen passende Produkte anbietet oder in Ihrer direkten Nachbarschaft liegt?  

7. Streaming-Dienste

Nie waren Streaming-Dienste systemrelevanter als im Corona-Lockdown. Mit irgendwas müssen sich große und kleine Kinder ja ablenken können – erst recht, wenn jemand in Quarantäne ist und/oder die bucklige Verwandtschaft sich über die Feiertage im trauten Heim einnistet und aufgrund der geschlossenen Gastronomie rund um die Uhr auch nicht mehr verlässt. Frei nach dem Kabarettisten Django Asül: „Dann kommt nach dem Familiendrama die Polizei und sucht nach dem Tatmotiv. Als ob Verwandtschaft an Weihnachten kein Tatmotiv wäre.“

Ihre Angestellten freuen sich daher sicher über Zugänge zu Streaming-Diensten und die damit einhergehende Ablenkung. Auch wenn die meisten wohl bereits einen Streaming-Dienst nutzen dürften – vielleicht möchten sie ja auch etwas Neues ausprobieren und mal von Netflix auf Disney Plus switchen oder andersrum.

Und einige haben bisher die Kosten gescheut und belasten ihre Gehirne noch mit linearem Fernsehen. Bei dem, was einem dort über die Feiertage zwischen „Stirb langsam“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ an schunkeligen Adventsschlagerretortenfeiern angeboten wird, muss man ernsthaft Angst haben.

Schluss damit! Helfen Sie den Kollegen auf dem direkten Weg ins Breaking-Bad-Binge-Watching und schalten Sie sie bei Amazon Prime, Netflix, Disney Plus, DAZN, Apple TV+, Joyn Plus oder Sky frei. Hier eine Streaming-Kostenübersicht.  

Was ist mit Ihnen?

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Themen:InsiderEmployer Branding

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