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10 Gründe für zu hohe Kosten beim Smartphone-Leasing

von Falk Sonnenschmidt, am 19.3.2020

Sie sind Einkäufer eines größeren Unternehmens und müssen mehrere hundert Laptops, Tablets und Smartphones für Ihre Firma beschaffen? Dann haben Sie drei Möglichkeiten: kaufen, mieten oder leasen. Gerne bieten Mobilfunkanbieter die Devices gleich mit den Tarifen an – und bringen als Partner für die Finanzierung ein Leasingunternehmen ins Spiel. Wir nehmen dieses Dreieckskonstrukt aus Devices, Tarifen und Leasing unter die Lupe.

Mid section of man calculating bills on mobile phone

Firmenhandys: „Im Leasing zahlen Sie nur 80 Prozent des Kaufpreises“

Was als schlagendes Argument der Leasinganbieter daherkommt, dürfen Sie getrost mit derselben Skepsis betrachten wie die Versprechen aller gewieften Verkäufer. Denn bei den vorgerechneten 80 Prozent bliebt es aus unserer Erfahrung nur in wenigen Fällen, meistens vergällen versteckte Kosten die Freude an der Leasing-Beschaffung.

Unsere Empfehlung: Fragen Sie in der Anbahnung ganz gezielt nach folgenden zehn Kostentreibern.

10 Kostentreiber beim Smartphone-Leasing

  1. Kosten der sogenannten „Sammelphase“
    Leasinggeber berechnen häufig eine dreimonatige Sammelphase (vor und nach der Laufzeit) zur Reduzierung des administrativen Aufwands. Das heißt für Sie: Berechnet werden nicht 24 oder 36 Monate, sondern 24+3 oder 36+3 Monate Laufzeit. Allein dadurch schmilzt der vermeintliche Preisvorteil beim Leasing meist wie Butter in der Frühlingssonne.

    Zum Vergleich: Bei einer Miete zahlen Sie nur für die tatsächlich angefallene Mietdauer. FAQ: Wie wird die Miete abgerechnet?

  2. Geräterückgabe
    Welcher Kollege hatte jetzt nochmal Gerät XY? Und wo ist der momentan? Und wo befindet sich das Smartphone jetzt – hat das ein Kollege oder wurde das Firmenhandy gestohlen? Fragen über Fragen.

    Problematisch wird hier die Bündelung der Firmenhandys auf den sogenannten „Leasingscheinen“, die Geräte in unterschiedlichen Batches (in der Regel 50, 100 oder 200 Geräte) bündeln: Wenn nicht alle 100 geleasten Firmenhandys eines Leasingscheins zum Stichtag zurückgegeben werden, laufen Leasingzahlungen unbegrenzt weiter.

    Wollen Sie dennoch aus dem Leasingschein, muss unter Umständen der Neupreis der Devices erstattet werden. Das heißt: Ob ein Gerät nicht aufgefunden wird oder einfach nur niemand Zeit hat, das Device auszutauschen, ist zunächst egal: Sie zahlen in beiden Fällen drauf.

    Zum Vergleich: Beim everphone-Mietmodell „Phone as a Service“ zahlen Sie im Verlustfall nur den Zeitwert (Restwerttabelle) und können im gleichen Monat die Miete beenden. FAQ: Miete beenden

  3. Device nicht im perfekten Zustand? Abschlagszahlung!
    Nach Rückgabe werden alle Leasing-Devices „gegraded“, das heißt, ihr technischer Zustand wird bewertet. Sollte dieser unter ein bestimmtes Level fallen (im Normalfall 30-40 Prozent Ihrer Flotte), zahlen Sie auch hier einen Abschlag. Die Abschlagssumme kann dabei bis zur Hälfte des Neupreises betragen!

    Smartphone Leasing Kosten
    Bei everphone geben Sie jedes Gerät einfach ohne Grading zurück. FAQ: Miete beenden

  4. Reparaturkosten 
    Beim Leasing haftet Ihr Unternehmen für alle Schäden am mobilen Endgerät. Zwar bekommen Sie als Leasingnehmer meist eine Basisreparatur im Servicepaket. Diese Services sind jedoch oft zeitaufwendig und wenig nutzerfreundlich. Der Austausch dauert im Fall des Falles bis zu zehn Tage und etwa zehn Prozent der reparierten Devices bleiben nach erfolgloser Reparatur weiterhin defekt.

    Zum Vergleich: Bei everphone zahlen Sie nur die Nutzung. Beschädigte Devices werden als Teil von „Phone as a Service“ zeitnah gegen neue Devices ausgetauscht. FAQ: 24-Stunden-Austauschservice

  5. Extraaufwand bei Mitarbeiterwechsel
    Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen oder geht in die Elternzeit? Der Leasingvertrag läuft stur weiter. Sie müssen sich operativ gegebenenfalls um die neue Zuordnung des Devices kümmern. Ob sich der entsprechende Mitarbeiter dann über die Zuteilung eines gebrauchten Smartphones freut, steht nochmal auf einem anderen Blatt Papier.

    Zum Vergleich: Bei everphone wird das Device aktiv zurückgeholt, die Miete stoppt im Folgemonat und der nächste Mitarbeiter bekommt ein neues Device geschickt – komplett automatisiert. FAQ: Sonderkündigungsrecht bei Ausscheiden des Mitarbeiters

  6. Operativer Aufwand
    Generell werden bei Leasingangeboten die Betriebskosten gerne vernachlässigt oder ausgeblendet. Wenn Sie für Ihre Kollegen einen Vorort-Austausch anbieten möchten, geht der operative Aufwand in der Regel komplett zu Ihren Lasten.

    Zum Vergleich: Bei Firmenhandy-Flotten mit mehr als 200 Devices bieten wir Ihnen an, den kompletten Flottenaustausch in den Hauptstandorten vor Ort zu übernehmen: ohne Extrakosten für Sie. 

  7. Mindestabnahmeverpflichtungen
    Die Mindestabnahme wird häufig auf Basis der Anzahl der Devices pro Leasingschein festgelegt. Manche Leasinggeber bestehen auch auf Mindestabnahmeverpflichtungen. Das ist für Sie vorteilhaft, wenn Sie Ihren aktuellen Bedarf stückgenau auf die nächsten zwei bis drei Jahre fixieren können. Wenn nicht, dann nicht.

    Zum Vergleich: In der Miete bei everphone bezahlen Sie bedarfsgerecht pro Device, das Sie auch wirklich nutzen.

  8. Spezialervices
    Spezialservices wie zertifizierte Löschungen und Entsorgung sind in der Regel nicht kostenlos. Die Kosten für diese Leistungen werden auf den monatlichen Mietpreis aufgeschlagen. Auf die Laufzeit bezogen scheint das erstmal plausibel – die Leasinggeber wissen allerdings, dass ihre Kunden im Durchschnitt 32 Monate für ein 24-Monats-Device zahlen. Die Kosten sind für die Zusatzleistungen multiplizieren sich entsprechend und sind damit weit höher als marktüblich.

    Zum Vergleich: Bei everphone fallen keine Extrakosten für zertifizierte Löschungen und Entsorgung an. 

  9. Asset Management/Geräteverwaltung
    Oft wird im im Angebot nicht aufgeführt, dass Sie das Asset Management des Leasingproviders nutzen und bezahlen müssen. Keine Sorge: In den AGBs oder im Vertrag erscheint die Verpflichtung aber zuverlässig. 
    Häufig wird dabei TESMA genutzt, eine Eigenentwicklung aus dem Server- und Desktopumfeld. Diese Lösung eignet sich wenig für mobilen Self-Service und ist kostenintensiv.

    Zum Vergleich: Bei everphone ist Asset-Management Teil des Geschäftsmodells. Wir berechnen hierfür nichts und pflegen die Daten in Echtzeit.

  10. Handyversicherungspflicht
    Manche Leasinggeber verpflichten Sie, Device-Versicherungen abzuschließen. Diese sind in jedem Fall viel zu teuer und lohnen sich nicht, zudem müssen Sie für die Abwicklung eines Versicherungsfalls mit erheblicher Dauer rechnen. Lesen Sie hierzu auch unsere Gründungsgeschichte.

    Zum Vergleich: Bei everphone sind alle Schäden (selbstverschuldet oder Garantiefall) in der Miete abgedeckt. FAQ: Welche Schäden sind abgedeckt?

Firmenhandys: mieten statt leasen

Sie sehen, es gibt zahlreiche Probleme in Bezug auf die Berechnungen von Leasinggebern. Auch wenn deren Angebote den Eindruck erwecken, sie passten auf einen Bierdeckel: Rechnen Sie damit, sich mit Kleingedrucktem herumschlagen zu müssen.

Neben den versteckten Kosten gibt es meist noch mehr Probleme beim Leasing: der interne Aufwand, die oft mangelnde Transparenz von Services und Prozessen und auch die mangelnde Flexibilität einiger Anbieter.

Ein Beispiel für mangelnde Flexibilität, das uns häufig begegnet, sind Probleme bei der Rechnungsstellung. Fallen Änderungen bei der Rechnungsstellung des jeweiligen Leistungsempfängers an (Standortänderung, Änderung der Kostenstelle oder dergleichen) ist dies oft schlicht unmöglich. Da Leasingscheine mit mehr als 100 Devices während der Laufzeit vertraglich an ein Unternehmen gebunden sind, sind auch keine Untervermietungen an verbundene Unternehmen möglich.

Bei einer Firmenhandy-Miete hingegen können Sie alle im Rahmenvertrag befindlichen Devices individuell und flexibel zwischen Abrechnungseinheiten verändern. Das ist essenziell, wenn Sie eine verursachergerechte Kostenzuordnung anstreben.

Lohnt sich ein Firmenhandy-Mietmodell für Sie? Finden Sie's hier heraus!

Raus aus dem Leasing

Viele Unternehmen melden sich bei uns, weil sie aus dem Leasing-Konstrukt herauswollen. Meistens sind der Grund dafür die ausufernden Kosten nach Vertragsunterschrift – obwohl der vorher berechnete Leasing-Gesamtpreis so attraktiv erschien („80 Prozent des Kaufpreises“). Wir lösen dann monatlich die auslaufenden Leasingscheine ab und ersetzen diese mit Mietgeräten.

Was sind Ihre Erfahrungen? Lassen Sie es mich in einem Kommentar wissen.

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